Wie man es von der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reiches erwartet, gibt es in Cusco unzählige Dinge zu entdecken. Ihre reiche Kulturgeschichte macht die Stadt zu einem der faszinierendsten Reiseziele Perus und Südamerikas.
Von weit oben sieht Cusco – oder Qosqo in Quechua – aus wie ein Meer aus Brauntönen. Da ist sie also, die berühmte und hoch gepriesene Inka-Hauptstadt. Ich komme mit dem Bus aus Puno, habe die raue Schönheit der peruanischen Sierra hinter mir gelassen und blicke nun auf die rund 3.400 Meter hoch gelegene Stadt am Rande des Valle Sagrado, des heiligen Tals der Inka. Hier treffen jahrhundertealte Traditionen auf das moderne peruanische Leben. Und auf das vieler Reisender, die Cusco in Scharen besuchen oder sich hier niedergelassen haben. Eine Woche verbringe ich hier, um die Stadt und das nahe gelegene Valle Sagrado ausgiebig zu erkunden.
Anstatt also einfach nur auf dem Weg nach Machu Picchu durch Cusco zu fahren, solltest du auf jeden Fall ein paar Tage hier verbringen – du wirst es nicht bereuen, denn die Stadt hat reiche Kulturschätze und allerlei Aktivitäten zu bieten. Hier erfährst du alles über die besten Sehenswürdigkeiten Cuscos, weniger bekannte Orte und sinnvolle Routen für ein, zwei oder drei Tage. Dazu kommen aktuelle Informationen zum Boleto Turístico, zur Höhe, zur Anreise und zur Sicherheit.

Wenn Cusco Teil einer längeren Rundreise ist, helfen dir meine Peru-Reiserouten für eine bis vier Wochen und der Überblick über die 25 schönsten Sehenswürdigkeiten in Peru bei der weiteren Planung.
Plane mindestens zwei volle Tage für die Stadt ein. Zu den absoluten Höhepunkten gehören die Plaza de Armas, Qorikancha, der Zwölfwinkelstein, San Blas und Saqsaywaman. Cusco liegt rund 3.400 Meter hoch – gehe es an den ersten beiden Tagen ruhig an. Das Boleto Turístico lohnt sich vor allem, wenn du neben den Ruinen über der Stadt auch das Heilige Tal besuchst.
Die schönsten Cusco Sehenswürdigkeiten im Überblick
| Nr. | Sehenswürdigkeit | Zeitbedarf | Eintritt |
|---|---|---|---|
| 1 | Plaza de Armas | 30–60 Min. | frei |
| 2 | Kathedrale & Iglesia de la Compañía | 1–2 Std. | separat |
| 3 | Qorikancha & Santo Domingo | 1–1,5 Std. | separat |
| 4 | Hatun Rumiyoc & Zwölfwinkelstein | 20–30 Min. | frei |
| 5 | San Blas | 2–3 Std. | frei |
| 6 | Mercado San Pedro | 45–90 Min. | frei |
| 7 | Museo Inka | 1,5–2 Std. | separat |
| 8 | Museo de Arte Precolombino | 1–1,5 Std. | separat |
| 9 | Museo Histórico Regional | 1–1,5 Std. | Boleto Circuito II |
| 10 | Saqsaywaman | 1,5–2 Std. | Boleto Circuito I |
| 11 | Q’enqo | 30–45 Min. | Boleto Circuito I |
| 12 | Puka Pukara | 20–30 Min. | Boleto Circuito I |
| 13 | Tambomachay | 30–45 Min. | Boleto Circuito I |
| 14 | Cristo Blanco | 20–30 Min. | frei |
| 15 | San Cristóbal | 30–60 Min. | Aussicht frei, Kirche separat |
| 16 | Kusicancha | 30–45 Min. | frei |
| 17 | Sapantiana-Aquädukt | 20–30 Min. | frei |
| 18 | Templo de la Luna | 45–60 Min. | frei |
| 19 | Centro de Textiles Tradicionales | 30–60 Min. | frei, Spenden/Käufe willkommen |
| 20 | Planetarium Cusco | ca. 2 Std. | nur mit Reservierung |
Fast alle Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum erreichst du zu Fuß. Die Altstadt ist allerdings hügelig, liegt auf rund 3.400 Metern und hat unebenes Kopfsteinpflaster. Entfernungen wirken deshalb anstrengender als auf der Karte. Für Saqsaywaman, Q’enqo, Puka Pukara und Tambomachay ist eine Kombination aus Taxi und Spaziergang am bequemsten.
1. Plaza de Armas – das Herz von Cusco
Wie bei den meisten Städten Lateinamerikas strahlt das Leben in Cusco von der Plaza de Armas aus. Hier kuscheln einheimische Teenager auf Bänken, Touristen posieren für Fotos und Kinder jagen Tauben rund um den weitläufigen Platz, der zu Inka-Zeiten noch Huacaypata hieß. Eine goldfarbene Statue in Form eines kriegerischen Inka sticht mir sofort ins Auge. Das sieht mir doch schwer nach einem Inka-König aus. Pachacútec war der neunte Herrscher des Königreiches von Cusco und später der König des Inka-Reiches. Er startete die Expansion der Inka-Herrschaft vom heiligen Tal von Cusco in einen großen Teil Südamerikas. Ein echter Feldherr sozusagen, der Herr Pachacútec.
Komm am besten zweimal: früh am Morgen, wenn die Fassaden im weichen Licht liegen, und am Abend, wenn die Kirchen beleuchtet werden. Von einem der Balkone rund um die Plaza lässt sich das Treiben besonders gut beobachten. Die Lokale in der ersten Reihe bezahlst du allerdings auch für die Aussicht.
Auf dem Platz finden viele der wichtigsten Versammlungen, Veranstaltungen und Feste der Stadt statt. Das größte Spektakel ist das Inti Raymi, das Inka-Fest der Sonne. Die spannendere Geschichte liegt jedoch unter und zwischen den kolonialen Gebäuden: Der Grundriss der Inkastadt blieb nach der spanischen Eroberung in großen Teilen erhalten. Seit 1983 gehört die Stadt Cusco zum UNESCO-Welterbe.


Gut zu wissen: Das Inti Raymi, die große Inszenierung des Sonnenfestes, findet jedes Jahr am 24. Juni statt. Teile der Zeremonie werden am Qorikancha, auf der Plaza de Armas und in Saqsaywaman aufgeführt. Im Juni solltest du also Unterkunft und Tickets besonders früh buchen.
2. Kathedrale und Iglesia de la Compañía de Jesús
Nur einen Steinwurf von der Plaza de Armas entfernt stehen gleich zwei eindrucksvolle Kirchengebäude. Die mächtige Iglesia de la Compañía de Jesús ist eines der Wahrzeichen von Cusco und ein äußerst beliebtes Fotomotiv. Innen befindet sich der höchste Altar Perus und allerlei sakraler Prunk in Form von goldenen Kanzeln, Gemälden und Statuen. Es ist gleichzeitig beeindruckend und beschämend zu sehen, was die spanischen Eroberer mit dem Gold der Inka angestellt haben.

Kathedrale von Cusco
Die Kathedrale wirkt von außen schon mächtig, innen legt sie beim Prunk noch eine ordentliche Schippe drauf. Der Komplex besteht aus der Basilika, der Iglesia del Triunfo und der Sagrada Familia. Er wurde im 16. und 17. Jahrhundert über dem Palast des Inka Wiracocha errichtet. Geschnitzte Chorstühle, Silberarbeiten und Gemälde der Escuela Cusqueña füllen die Seitenschiffe. Besonders hängen geblieben ist mir das „Letzte Abendmahl“ von Marcos Zapata, das biblische und andine Motive auf ziemlich eigenwillige Weise zusammenbringt.
Die Kathedrale ist nicht im Boleto Turístico enthalten. Für die touristische Besichtigung gilt üblicherweise ein separates Ticket beziehungsweise das kirchliche Circuito Religioso. Während Gottesdiensten gelten andere Zugangsregeln; eine Messe ist kein Ersatz für den Museumsrundgang. Fotografieren ist im Inneren in der Regel nicht erlaubt.
Plane ein: 45–60 Minuten. Die offiziellen Besuchszeiten liegen derzeit bei etwa 10 bis 18 Uhr, können aber wegen Messen und Feiertagen abweichen.
Iglesia de la Compañía de Jesús
Die Jesuitenkirche steht auf der südöstlichen Seite der Plaza und buhlt mit ihrer reich verzierten Barockfassade geradezu um Aufmerksamkeit. Auch sie wurde nicht zufällig irgendwo errichtet, sondern auf dem ehemaligen Palast des Inkakönigs Huayna Cápac. Die Botschaft der neuen Machthaber war kaum zu übersehen: Wir bauen unsere Kirche genau auf den Ort, der euch heilig und politisch wichtig war.
Wenn du nur wenig Zeit hast, genügt zunächst ein Blick auf beide Fassaden. Kunst- und Geschichtsinteressierte sollten mindestens eine der Kirchen auch von innen sehen.

3. Qorikancha und das Kloster Santo Domingo
Möglicherweise das heiligste und bedeutendste Gebäude des Inka-Reiches war Qorikancha, der Tempel der Sonne. Als die spanischen Konquistadoren in Cusco ankamen, wurde der Tempel geplündert und in Teilen eingerissen. Heute stehen die koloniale Kirche und das Kloster Santo Domingo auf den Qorikancha-Fundamenten und beziehen einige der ursprünglichen Tempelräume ein. Qori bedeutet Gold, kancha ummauerter Hof oder Platz. Der gesamte Komplex war dem Sonnengott Inti gewidmet.
Alte Chroniken beschreiben Qorikancha als einen Garten mit goldenen Pflanzen, Blättern aus Gold und Stämmen aus Silber, massiven Goldmaiskolben und zwanzig lebensgroßen Lamas mit Hirten. Der Tempel selbst soll mit Goldplatten ausgekleidet gewesen sein, die das Sonnenlicht reflektierten. Davon ist leider nichts mehr übrig. Was mich heute viel mehr beeindruckt, ist die fast unverschämte Präzision der Steinarchitektur. Kein Mörtel, kaum sichtbare Fugen und selbst bei schweren Erdbeben standen die Mauern der Inka noch, während spätere Bauten der Spanier Risse bekamen oder zusammenfielen.
Achtung: zwei verschiedene Qorikancha-Eintritte
Dieser Punkt sorgt in vielen Reiseführern für Verwirrung:
- Tempel und Kloster Santo Domingo/Qorikancha: der eigentliche Hauptkomplex; separates Ticket, derzeit S/ 20 für Erwachsene. Er ist nicht im Boleto Turístico enthalten.
- Museo de Sitio Qorikancha: ein kleineres archäologisches Museum an der Avenida El Sol; dieses ist im Boleto Turístico, Circuito II, enthalten.
Wenn du nur einen der beiden Orte besuchst, nimm den Hauptkomplex mit dem Kloster. Das offizielle Tourismusportal zu Qorikancha nennt derzeit folgende Zeiten: Montag bis Samstag 8:30–17:30 Uhr, sonn- und feiertags 14–17 Uhr.

4. Hatun Rumiyoc und der Zwölfwinkelstein
Die Straße, die einst zum Antisuyu-Viertel des Inka-Reiches führte, Hatun Rumiyoc, ist eine der besterhaltenen ursprünglichen Inka-Straßen in Cusco. Hier werden dir viele Straßenhändler und Frauen in Tracht mit Lama im Schlepptau begegnen, die für ein paar Soles Fotos mit den Wiederkäuern anbieten.
In der engen gepflasterten Fußgängerzone befindet sich der berühmte Zwölfwinkelstein. Er passt mit unglaublicher Präzision zu allen umliegenden Steinen, sodass es nicht möglich ist, auch nur ein Stück Papier zwischen die Steine zu schieben. Man muss kein Steinmetz sein, um davor anerkennend die Augenbraue zu heben.
Der Stein ist frei zugänglich und tagsüber oft von Gruppen umringt. Komm vor 8 Uhr oder am späten Nachmittag, wenn du die Mauer in Ruhe sehen möchtest. Bitte fasse die historischen Steine nicht an, denn die ständige Berührung schadet der Oberfläche.
Ein Großteil der Hatun Rumiyoc wird von der beeindruckenden Mauer dominiert, die einst Teil des Palacio Inka Roca war. Nach der Ankunft der Spanier wurde das Gebäude von einigen der prominentesten Persönlichkeiten der Stadt bewohnt, bevor es zum Erzbischöflichen Palast wurde. Heute beherbergt es das Museo de Arte Religioso mit zahlreichen Werken aus der Zeit der Escuela Cusqueña.
Die Hatun Rumiyoc ist tagsüber belebt und voller Touristen, nach Anbruch der Dunkelheit jedoch besonders schön. Dann erzeugen die Straßenlaternen ein tiefes dreidimensionales Gefühl – großartige Bedingungen zum Fotografieren.


5. San Blas – Gassen, Ateliers und Aussicht
Cuscos stimmungsvollstes und malerischstes Viertel, San Blas, ist nur einen kurzen, aber zunehmend steilen Weg von der Plaza de Armas entfernt. Das beliebte Viertel ist gesäumt von Künstlerateliers und Souvenirshops und vollgestopft mit kleinen Sehenswürdigkeiten, vielen der besten Bars und Restaurants und einem Überfluss an Unterkünften. Bevor du die Stufen der Cuesta de San Blas hinaufsteigst, solltest du Jack’s Café einen Besuch abstatten. Es bietet leckere Sandwiches, herzhafte Suppen und großzügige Frühstücke zu fairen Preisen.
Ordentlich gestärkt geht es weiter bergauf zur Plaza San Blas. Hier steht mit der kleinen Iglesia San Blas, 1544 über dem alten Inkatempel Illapa erbaut, eine der ältesten Kirchen Cuscos. Wenn du nach dem Aufstieg erneut eine Stärkung brauchst, hast du eine große Auswahl an Restaurants, Bars und Cafés. Eine gute Wahl für peruanische Gerichte und andine Küche ist das Restaurant Pachapapa an der Plazoleta San Blas 120.
In San Blas lässt du dich am besten durch die steilen, charmanten Gässchen treiben, die einen mit ihrem Charme einfangen und wo du hinter jeder Ecke etwas Besonderes finden kannst. Kleine Boutiquen und Galerien säumen die Straßen und sorgen für authentischere Souvenirs als das, was du rund um die Plaza de Armas bekommst.
Lege San Blas nicht direkt auf den ersten Nachmittag nach einem Flug aus Lima. Der Aufstieg ist kurz, fühlt sich in der Höhe aber überraschend fordernd an.




6. Mercado Central de San Pedro
Es ist kein großes Geheimnis, dass ich ein großer Fan von lokalen Märkten bin. Der Mercado San Pedro liegt nur rund zehn Minuten südlich der Plaza de Armas, könnte aber unterschiedlicher kaum sein. Hier triffst du auf ein Stück authentisches Cusco.
Auf dem Weg dorthin wirst du Straßenverkäufer und Frauen in traditioneller Kleidung bemerken, die am Straßenrand Nüsse, Popcorn und kleine Tüten mit getrockneten Lebensmitteln verkaufen. Wenn du den Markt betrittst, kommen alle Sinne ins Spiel. Die Vielzahl an Farben und Gerüchen wird dich verzaubern. Die Verkäufer buhlen lautstark um die Gunst der Kunden und es herrscht ein für Europäer gewöhnungsbedürftiges Chaos.
Ein Ausflug zum Mercado San Pedro kann schnell einen ganzen Vormittag einnehmen, ist aber definitiv einen Besuch wert. Es macht einfach Spaß, das Marktleben in sich aufzusaugen, sich mit den Einheimischen zu unterhalten oder einen frischen Saft an einem der vielen Saftstände zu genießen. Wenn du die Möglichkeit hast, selbst zu kochen, findest du hier auf jeden Fall die richtigen Produkte.
Der Markt ist touristischer geworden, aber weiterhin ein wichtiger Einkaufsort für die lokale Bevölkerung. Frage vor Porträtfotos um Erlaubnis, behalte Wertsachen im Gedränge dicht am Körper und iss nur dort, wo Lebensmittel frisch aussehen und viel Betrieb herrscht.
Wenn du mehr über die Produkte und die Esskultur erfahren möchtest, kannst du den Markt auch im Rahmen eines Kochkurses von Cusco Culinary besuchen. Die vierstündige Erfahrung beginnt mit einem geführten Rundgang durch den Mercado San Pedro, bei dem ein peruanischer Koch lokale Zutaten erklärt. Anschließend bereitest du im Kochstudio selbst mehrere Gerichte und einen Pisco Sour zu. So bekommst du deutlich mehr Einblicke, als wenn du nur auf eigene Faust durch die Markthalle gehst.
Beste Zeit: vormittags, wenn die Auswahl groß ist. Für einen ersten Rundgang reicht etwa eine Stunde; mit Frühstück oder Mittagessen kannst du deutlich länger bleiben.


7. Museo Inka – der beste historische Einstieg
Wenn du nur ein Geschichtsmuseum in Cusco besuchst, dann nimm dieses. Das Museo Inka ist nur einen kurzen Spaziergang von der Plaza de Armas entfernt und befindet sich in der Casa del Almirante, dem ehemaligen Wohnsitz des spanischen Admirals Francisco Alderete Maldonado. Das Museum wird bis heute von der Universidad Nacional de San Antonio Abad del Cusco betrieben und bietet einen guten Einblick in die Welt der Inka.
Es beherbergt eine große Sammlung von Artefakten aus der Inka- und Prä-Inka-Zeit. Viele Ausstellungsstücke – darunter Keramik, Textilien, Werkzeuge, Modelle und sogar Mumien – wurden an historischen Stätten in und um Cusco gefunden. Es gibt viel zu sehen, zu lesen und zu erleben, also gönne dir einen Vor- oder Nachmittag für den Besuch.
Aktuelle Besuchsinformationen: Montag bis Freitag 9:15–16 Uhr; samstags von April bis Dezember 8:45–13:45 Uhr; sonntags und feiertags geschlossen. Ausländische Erwachsene zahlen S/ 20. Tickets gibt es nur vor Ort und nur gegen Barzahlung. Das Museo Inka ist nicht Teil des Boleto Turístico.

8. Museo de Arte Precolombino – Kunst statt Chronologie
Als Erweiterung des renommierten Museo Larco in Lima ist dieses Museum präkolumbischer Kunstwerke anspruchsvoll und wunderschön gestaltet. Der Bau selbst ist reich an Geschichte: Erst war hier ein Inka-Zeremonienhof, dem das Kloster Santa Clara folgte, und später wurde daraus das Herrenhaus Casa Cabrera des Eroberers Alonso Díaz.
Nach Material, also Gold, Silber, Keramik, Holz und Muscheln arrangiert, zeigen die Stücke die reichen künstlerischen Ausdrucksformen der verschiedenen peruanischen Kulturen wie Inka, Moche, Paracas, Chimú und Chancay.
Das Museum liegt in der Casa Cabrera an der ruhigen Plaza de las Nazarenas. Es eignet sich gut für einen Abend oder einen Regentag, weil es täglich von 8-22 Uhr geöffnet ist. Der reguläre Eintritt für ausländische Erwachsene liegt derzeit bei S/ 20. Im Innenhof befindet sich eine ungewöhnlich aussehende moderne Glasbox. Darin steckt das MAP Café, eines der besten Restaurants von Cusco.
Für wen? Nimm das Museo Inka für den historischen Überblick und das MAP, wenn dich Ästhetik, Material und präkolumbische Kunst besonders interessieren.

9. Museo Histórico Regional in der Casa Garcilaso
Das Museo Histórico Regional befindet sich in einem schönen Kolonialgebäude mit Rundarkaden und leuchtend blau abgesetzten Fensterrahmen, direkt in der Altstadt von Cusco. Zu bestaunen sind unterschiedlichste Fundstücke aus der Inkazeit, etwa Töpferware, Gold- und Metallarbeiten sowie Steinskulpturen, die unter anderem in Saqsaywaman gefunden wurden. Auch Gemälde aus dem 16. bis 18. Jahrhundert aus dem Raum Cusco werden gezeigt.
Das Museum umfasst dreizehn Ausstellungssäle auf zwei Etagen. Es wird bei der Planung gern übersehen. Schade eigentlich, denn schon das Geburtshaus des Chronisten Inca Garcilaso de la Vega ist sehenswert. Wenn du nach Museo Inka und MAP noch nicht museumsmüde bist, bekommst du hier eine gute Brücke zum kolonialen Cusco.
Der Eintritt ist im Boleto Turístico, Circuito II, enthalten. Die Öffnungszeiten sind von 8 bis 17 Uhr. Für einen konzentrierten Besuch reichen 60 bis 90 Minuten.
10. Saqsaywaman – monumentale Mauern über Cusco
Ein Schrein oder eine Festung? Niemand weiß es wirklich genau, aber nichtsdestotrotz ist Saqsaywaman eine der beeindruckendsten archäologischen Attraktionen Cuscos. Hoch über dem Viertel San Blas erstreckt sich die Anlage fast 400 Meter lang und beherbergt einige der größten Steine aller Inka-Ausgrabungsstätten.
Das Zentrum ist eine große offene Kancha. Über ihre gesamte Länge zieht sich eine dreistöckige Wand aus riesigen Steinen, von denen einzelne mehr als neun Meter hoch sind und bis zu rund 100 Tonnen wiegen. Wie die Inka diese Kolosse transportiert und so präzise zusammengefügt haben, ist einer dieser Momente, in denen man ehrfürchtig dasteht und sich plötzlich ziemlich klein fühlt.
Bei vor allem englischsprachigen Reisenden wird Saqsaywaman wegen seines schwer auszusprechenden Namens gern scherzhaft „Sexy Woman“ genannt. Historisch bringt dich das natürlich nicht weiter, merken wirst du dir den Namen danach aber garantiert.
Du kannst vom Zentrum in 30 bis 45 Minuten hinauflaufen. Angenehmer ist es, ein offizielles Taxi bis Tambomachay zu nehmen und die vier Stätten des Circuito I bergab zu besuchen. Die Öffnungszeiten sind von 7–17:30 Uhr. Der Eintritt ist nur mit dem Boleto Turístico, Circuito I oder dem Gesamtticket möglich.
Am späten Nachmittag ist das Licht schön, aber plane ausreichend Puffer bis zur Schließung ein. Am 24. Juni findet hier der zentrale Teil des Inti Raymi statt, dann ist der normale Besuch stark eingeschränkt.
Wenn du die Anlage lieber mit historischen Erklärungen besuchst, kannst du Saqsaywaman mit einer geführten halbtägigen Cusco City Tour* kombinieren.

11. Q’enqo – in den Fels geschnitten
Q’enqo wirkt zunächst weniger spektakulär als Saqsaywaman. Der Reiz steckt hier im Detail: Die Inka bearbeiteten einen natürlichen Kalksteinfelsen, legten Rinnen, Nischen und einen schmalen unterirdischen Gang an. Der Name wird meist mit „Zickzack“ oder „Labyrinth“ übersetzt – ziemlich passend, denn ohne Erklärung läuft man schnell daran vorbei und fragt sich, was genau man da eigentlich anschaut.
Die genaue Funktion einzelner Elemente ist nicht abschließend geklärt. Archäologische und touristische Behörden ordnen Q’enqo in einen größeren zeremoniellen Zusammenhang ein; wahrscheinlich spielten religiöse, funeräre und astronomische Praktiken eine Rolle. Q’enqo gehört zum Boleto Circuito I. Für den kompakten Rundgang reichen 30 bis 45 Minuten.

12. Puka Pukara – Kontrollpunkt mit Weitblick
Puka Pukara ist keine Ruine, für die ich extra aus Cusco herausfahren würde. Auf der Route zu Tambomachay lohnt sich der kurze Stopp aber sehr wohl, schon allein wegen des herrlichen Blicks über das Hochland. Der Komplex liegt rund sieben Kilometer nordöstlich von Cusco und besitzt Mauern, Innenhöfe, Wege und Aussichtspunkte. Wahrscheinlich diente er als Kontroll-, Verwaltungs- und Rastplatz an einer wichtigen Route.
Puka Pukara ist Teil des Boleto Circuito I. Weitere historische Hinweise findest du auf der offiziellen Seite von COSITUC zu Puka Pukara.

13. Tambomachay – Wasserarchitektur der Inka
In Tambomachay plätschert das Wasser noch immer durch fein gearbeitete Kanäle und Steinbecken. Nach den gewaltigen Mauern von Saqsaywaman wirkt die Anlage klein, aber gerade die funktionierende Wasserarchitektur macht sie faszinierend. Der Ort wird gern als „Bad des Inka“ verkauft; wahrscheinlich hatte er jedoch vor allem eine zeremonielle Funktion rund um Wasser und Fruchtbarkeit.
Vom Eingang führt ein kurzer, leicht ansteigender Weg zur Hauptanlage. Wegen der Höhe von etwa 3.700 Metern solltest du langsam gehen. Tambomachay ist im Boleto Circuito I enthalten.
Sinnvolle Reihenfolge: Taxi von Cusco nach Tambomachay, danach Puka Pukara, Q’enqo und Saqsaywaman. Von Saqsaywaman kannst du über San Cristóbal zurück ins Zentrum laufen. Rechne insgesamt mit vier bis fünf Stunden.
14. Cristo Blanco – kostenloser Blick über die Stadt
Hoch über dem kolonialen Zentrum von Cusco liegt eines seiner Wahrzeichen: die große Jesusstatue Cristo Blanco. Die weiße Statue ist etwa acht Meter hoch und war das Geschenk arabischer Palästinenser, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Cusco Zuflucht suchten. Christus streckt seine Arme nach außen, ähnlich wie sein berühmter großer Bruder in Rio de Janeiro, nur eben deutlich kleiner.
Cristo Blanco wurde vom in Cusco ansässigen Künstler Francisco Olazo Allende entworfen. Die verschiedenen Teile entstanden in der Straße Siete Angelitos im Viertel San Blas, bevor sie auf dem Hügel Pukamoqo errichtet wurden. Laut Inka-Legende war Pukamoqo ein spiritueller Ort. Von hier oben hast du einen genialen Panoramablick über die gesamte Stadt und die umliegenden Hügel.
Der Aussichtspunkt kostet keinen Eintritt. Tagsüber lässt er sich gut mit Saqsaywaman verbinden. Nach Einbruch der Dunkelheit solltest du den abgelegenen Fußweg nicht allein gehen und lieber mit einem offiziellen Taxi zurück fahren.

15. Mirador und Kirche San Cristóbal
Für einen guten Blick über Cusco musst du nicht unbedingt bis Cristo Blanco hinauf. San Cristóbal erreichst du direkt aus der Altstadt – vorausgesetzt, du lässt dich von den steilen Treppen nicht einschüchtern. Von der kleinen Plaza vor der Kirche fällt der Blick über die Ziegeldächer Cuscos bis zur Kathedrale. Rein nach Minuten dauert der Aufstieg von der Plaza de Armas etwa 15 bis 20 Minuten. Besonders schön ist der Blick am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang.
16. Kusicancha – Inka-Architektur ohne Eintritt
Kusicancha liegt nur wenige Minuten vom Qorikancha entfernt und wird trotzdem von erstaunlich vielen Reisenden übersehen. Mir sind solche stillen Orte oft lieber als die nächste Sehenswürdigkeit mit Ticketschlange. Zwischen rekonstruierten Mauern und Hofstrukturen lässt sich der Aufbau eines Inka-Wohnkomplexes nachvollziehen; gefunden wurden hier auch Spuren vorinkaischer Kulturen.
Der Eintritt ist frei. Derzeit ist Kusicancha montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Kombiniere den Ort mit Qorikancha und dem Textilzentrum an der Avenida El Sol.
17. Acueducto de Sapantiana
Der Aquädukt von Sapantiana sieht aus, als hätte jemand eine kleine mittelalterliche Filmkulisse zwischen die Häuser Cuscos gestellt. Seine vier steinernen Bögen überspannen den schmalen Fluss P’ujru im nördlichen Teil der Altstadt. Von der Plaza de Armas läufst du etwa 15 bis 20 Minuten – inzwischen meist gemeinsam mit anderen, die genau dieses Fotomotiv auf Instagram entdeckt haben.
Der Besuch ist kostenlos und kurz. Am besten baust du Sapantiana in einen Spaziergang über San Blas, die Calle Siete Borreguitos und San Cristóbal ein. Geh früh hin, denn der enge Ort wird schnell voll.
18. Templo de la Luna – ruhige Alternative außerhalb des Zentrums
Nur wenige Kilometer oberhalb von San Blas fühlt sich Cusco plötzlich weit weg an. Zwischen Felsen, Weideland und Eukalyptusbäumen verstecken sich bearbeitete Steine, Höhlen und Nischen. Der sogenannte Templo de la Luna ist kein Ort für eine schnelle Checkliste, sondern für einen halben Tag draußen. Der romantische Name ist allerdings moderner als die Anlage selbst; ihre historische Funktion ist nicht eindeutig geklärt.
Der Ort selbst ist frei zugänglich. Für den Weg und die Orientierung lohnt sich ein lokaler Guide, besonders wenn du die umliegenden Pfade nicht kennst. Nimm feste Schuhe mit und gehe nicht allein in der Dunkelheit zurück.
19. Centro de Textiles Tradicionales del Cusco
Wer in Cusco nur durch die Straßen und Souvenirshops läuft, könnte glauben, ein „Alpaka-Pullover“ müsse vor allem möglichst bunt und billig sein. Das Centro de Textiles Tradicionales zeigt, wie viel Wissen tatsächlich in andinen Textilien steckt – vom Spinnen und Färben bis zum Weben. In der kleinen Ausstellung lernst du regionale Muster und Techniken kennen und im Verkaufsraum kommen die Einnahmen den beteiligten Weberinnen und Webern zugute.
Der Eintritt ist frei. Das Zentrum ist eine gute, respektvolle Alternative zu beliebigen Souvenirshops und lässt sich leicht mit Qorikancha und Kusicancha verbinden.
20. Planetarium Cusco
Das familiengeführte Planetarium befindet sich in der Nähe von Saqsaywaman und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Sterne über Cuscos Hochebene. Für die Inka spielte die Astronomie eine große Rolle im täglichen Leben und beeinflusste das Säen und Ernten, religiöse Zeremonien und die Architektur.
Nach Sonnenuntergang ist mit Sightseeing also noch lange nicht Schluss. Andine Astronomie, die dunklen Sternbilder der Inka und der südliche Himmel stehen im Mittelpunkt. Wenn das Wetter mitspielt, folgt auf die Einführung die Beobachtung mit dem Teleskop. Ein herrlich nerdiger Abschluss für einen Tag in Cusco.
Die Programme finden abends statt und müssen reserviert werden; häufig ist ein Transfer aus dem Zentrum enthalten. Prüfe Zeiten, Preis und Abholpunkt direkt beim Planetarium Cusco. In der Regenzeit kann die Beobachtung eingeschränkt sein.
Boleto Turístico Cusco: Welches Ticket lohnt sich?
Zugegeben: Das Boleto-System versteht man nicht unbedingt sofort. Gesamtticket, drei Teilstrecken und dann sind ausgerechnet Kathedrale, Hauptkomplex des Qorikancha und Museo Inka nicht dabei. Das Boleto Turístico del Cusco ist ein persönliches Kombiticket für 16 Sehenswürdigkeiten in Cusco und im Heiligen Tal. Es umfasst keine Führung und keinen Transport. Das Ticket wird auf deinen Namen ausgestellt und du solltest für den Kauf deinen Reisepass dabeihaben.
Preise und Gültigkeit für ausländische Reisende
| Ticket | Enthalten | Gültig | Preis |
|---|---|---|---|
| Integral | alle 16 Orte | 10 Tage | S/ 130 |
| Circuito I | Saqsaywaman, Q’enqo, Puka Pukara, Tambomachay | 1 Tag | S/ 70 |
| Circuito II | 6 Orte in der Stadt plus Tipón und Pikillaqta | 2 Tage | S/ 70 |
| Circuito III | Pisac, Ollantaytambo, Chinchero, Moray | 2 Tage | S/ 70 |
Für ausländische Studierende kostet das Gesamtticket S/ 70. Laut COSITUC gilt der Studierendentarif von 10 bis 17 Jahren mit Ausweis und von 18 bis 25 Jahren mit gültigem Studierendenausweis oder ISIC. Kinder bis einschließlich 9 Jahre haben freien Eintritt zu den Boleto-Orten.
Diese 16 Orte sind im Gesamtticket enthalten
- Circuito I: Saqsaywaman, Q’enqo, Puka Pukara, Tambomachay
- Circuito II: Museo de Sitio Qorikancha, Museo Histórico Regional, Museo de Arte Contemporáneo, Monumento a Pachacútec, Museo de Arte Popular, Centro Qosqo de Arte Nativo, Tipón und Pikillaqta
- Circuito III: Pisac, Ollantaytambo, Chinchero und Moray

Nicht enthalten
Nicht im Boleto enthalten sind unter anderem der Hauptkomplex Qorikancha/Santo Domingo, die Kathedrale, die Iglesia de la Compañía, das Museo Inka, das Museo de Arte Precolombino, Machu Picchu und die Salzterrassen von Maras.
Wann lohnt sich welches Ticket?
- Nur Altstadt: meist kein Boleto nötig. Bezahle Qorikancha und das gewünschte Museum separat.
- Nur die vier Ruinen über Cusco: Circuito I für S/ 70.
- Ruinen plus Heiliges Tal: Gesamtticket für S/ 130. Zwei Teiltickets würden bereits S/ 140 kosten.
- Heiliges Tal ohne Ruinenroute: Circuito III für S/ 70.
- Drei oder mehr Tage mit mehreren Regionen: fast immer das Gesamtticket.
Das Boleto ist am zentralen Schalter in der Avenida El Sol 103 täglich von 7:30 bis 18 Uhr und direkt an den meisten enthaltenen Sehenswürdigkeiten erhältlich. Kaufe es an dem Tag, an dem du die erste Attraktion besuchst, denn dann beginnt die Gültigkeit.
Cusco an einem Tag
Wenn du nur einen vollen Tag hast, konzentriere dich auf die Altstadt:
- Früh zur Plaza de Armas und zum Zwölfwinkelstein.
- Durch San Blas spazieren und von dort zurück Richtung Zentrum.
- Qorikancha und Santo Domingo besichtigen.
- Im Mercado San Pedro zu Mittag essen.
- Am Nachmittag das Museo Inka oder das MAP besuchen.
- Zum Sonnenuntergang nach San Cristóbal.
Das Programm ist machbar, aber nicht ideal für deinen ersten Tag direkt nach einem Flug aus Lima. Bei Beschwerden durch die Höhe streichst du San Blas und San Cristóbal.
Cusco in zwei Tagen – die beste Route
Tag 1: Altstadt und San Blas
Plaza de Armas → Kathedrale oder Compañía → Hatun Rumiyoc → San Blas → Kusicancha → Qorikancha → Mercado San Pedro → Museo Inka oder MAP.
Tag 2: die vier Inka-Stätten über der Stadt
Fahre morgens mit einem offiziellen Taxi nach Tambomachay. Besuche anschließend Puka Pukara und Q’enqo, bevor du dir für Saqsaywaman mindestens 90 Minuten Zeit nimmst. Laufe über Cristo Blanco und San Cristóbal zurück in die Altstadt. Für diese Route brauchst du das Boleto Circuito I oder das Gesamtticket.
Cusco in drei Tagen
Nutze den dritten Tag für Orte abseits der Pflichtliste:
- morgens Sapantiana, Siete Borreguitos und den Templo de la Luna,
- nachmittags Museo Histórico Regional oder Centro de Textiles Tradicionales,
- abends Planetarium oder eine kulinarische Tour.
Alternativ eignet sich der dritte Tag für Tipón, Pikillaqta und die barocke Kirche von Andahuaylillas südlich von Cusco.
Die besten Ausflüge ab Cusco
Machu Picchu
Machu Picchu ist kein spontaner Tagesausflug. Eintritt, Zug und gegebenenfalls Bus solltest du früh reservieren. Noch schöner wird es mit einer Übernachtung zuvor in Ollantaytambo oder Aguas Calientes. Alle Details findest du in meinem Guide zu Machu Picchu: Tickets, Routen und Tipps.
Heiliges Tal
Pisac, Ollantaytambo und Chinchero lassen sich auf einer Tour verbinden, verdienen aber eigentlich zwei Tage. Ollantaytambo eignet sich hervorragend als Zwischenstopp auf dem Weg nach Machu Picchu. Die archäologischen Stätten sind im Boleto Circuito III enthalten.
Moray und die Salineras de Maras
Die kreisförmigen Terrassen von Moray gehören zum Boleto. Für die Salzterrassen von Maras brauchst du dagegen ein separates Ticket. Beide Orte lassen sich gut an einem halben bis ganzen Tag kombinieren.
Rainbow Mountain und Palccoyo
Der Vinicunca Rainbow Mountain liegt auf mehr als 5.000 Metern. Plane diesen Ausflug erst nach mehreren Tagen Akklimatisation. Palccoyo gilt als weniger überlaufen und erfordert meist eine kürzere Wanderung, liegt aber ebenfalls sehr hoch. Mehr dazu liest du in meinem Rainbow-Mountain-Guide.
Laguna Humantay
Die türkisfarbene Lagune ist landschaftlich spektakulär, der lange Tagesausflug und die Höhe von über 4.200 Metern sind jedoch anstrengend. Auch hier gilt: nicht an den Anfang deiner Cusco-Zeit legen.
Cusco auf 3.400 Metern: So gehst du mit der Höhe um
Cusco liegt je nach Messpunkt etwa 3.350 bis 3.400 Meter über dem Meer. Das klingt auf dem Papier abstrakt, bis du mit Gepäck die erste Treppe hinaufgehst und oben schnaufst wie nach einem Sprint. Wer aus Lima einfliegt, überwindet den Höhenunterschied in gut einer Stunde. Du solltest also die ersten zwei Tage den Körper an die Höhe gewöhnen.
Ausführliche medizinische Hinweise zu Akklimatisation, Warnzeichen und Vorbeugung bietet das CDC Yellow Book zu Reisen in große Höhen.
Was hilft:
- Plane in den ersten 48 Stunden nur leichte Aktivitäten.
- Trinke regelmäßig, aber zwinge dir keine übermäßigen Wassermengen auf.
- Coca-Tee hilft
- Verzichte in den ersten 48 Stunden auf Alkohol.
- Iss eher leicht und schlafe ausreichend.
- Steige bei Beschwerden nicht weiter auf.
Eine sinnvolle Alternative ist, nach der Ankunft zunächst ein oder zwei Nächte im tiefer gelegenen Heiligen Tal zu schlafen und erst danach nach Cusco zurückzukehren.
Wichtig: Atemnot in Ruhe, Verwirrtheit, Koordinationsprobleme oder eine rasche Verschlechterung sind Warnzeichen. Dann brauchst du sofort medizinische Hilfe und musst in niedrigere Höhe gebracht werden.
Beste Reisezeit für Cusco
Die trockenere Saison von April bis Oktober ist die angenehmste Zeit für Stadtbesichtigungen und Wanderungen. Tagsüber sitzt du mit etwas Glück im T-Shirt in der Sonne, nach Sonnenuntergang suchst du dagegen ziemlich schnell nach der warmen Jacke. Juni bis August sind die beliebtesten Monate; rund um Inti Raymi am 24. Juni platzt Cusco beinahe aus allen Nähten.
Von November bis März fällt mehr Regen. Dafür ist die Landschaft grüner und die Stadt oft etwas ruhiger. Packe unabhängig von der Jahreszeit mehrere Schichten, Regenjacke, Sonnenschutz und eine warme Lage für den Abend ein. In der Höhe ist die UV-Strahlung stark, selbst wenn die Luft kühl wirkt.
Anreise nach Cusco
Mit dem Flugzeug
Wer wenig Zeit hat, fliegt. Der Flughafen Alejandro Velasco Astete (CUZ) liegt praktischerweise mitten in der Stadt. Die meisten Reisenden kommen über Lima; der Flug dauert etwa 1 Stunde 15 Minuten und katapultiert dich ebenso schnell vom Meeresspiegel auf 3.400 Meter. Zusätzlich gibt es je nach Flugplan internationale Direktverbindungen, derzeit unter anderem nach Santiago de Chile, Bogotá und La Paz. Zu den wichtigen Anbietern für Cusco gehören LATAM und SKY Airline. Die Verbindungen ändern sich häufig, also prüfe sie direkt bei den Airlines.
Nimm am Flughafen ein Taxi eines offiziellen Schalters, einen vorab organisierten Transfer oder eine seriöse App. Steige nicht bei einem beliebigen Fahrer außerhalb des Terminals ein.
Mit dem Bus
Die Fahrt mit dem Bus dauert deutlich länger als ein Flug, dafür zieht draußen die raue Schönheit der peruanischen Sierra vorbei und dein Körper bekommt etwas mehr Zeit für die Höhe. Direktbusse verbinden Cusco außerdem mit Arequipa und Lima; von Lima bist du ungefähr einen ganzen Tag (oder Nacht) unterwegs. Für reguläre Fernbusse kannst du beispielsweise Cruz del Sur nehmen; auf der touristischen Ruta del Sol zwischen Cusco und Puno fährt Inka Express mit mehreren Besichtigungsstopps. Buche bei einem etablierten Unternehmen, fahre möglichst tagsüber und trage Pass, Geld und Elektronik am Körper. Das Auswärtige Amt rät von nächtlichen Überlandfahrten ab. Weitere Hinweise zu Transport, Geld und Reiseplanung findest du in meinen Peru-Reisetipps.
Die Anreise aus Arequipa oder Puno am Titicacasee hat einen Vorteil: Dein Körper konnte sich bereits schrittweise an größere Höhen gewöhnen.
Fortbewegung in Cusco
Die Altstadt erkundest du am besten zu Fuß. Für die Ruinen über der Stadt, den Flughafen und Fahrten am Abend eignen sich offizielle Taxis oder etablierte Fahrdienste wie Uber oder Cabify. Vereinbare bei Taxis ohne Taxameter den Preis vor der Abfahrt.
Nutze keine unmarkierten Fahrzeuge und halte nachts kein Taxi auf der Straße an. Dein Hotel oder Restaurant kann dir einen registrierten Fahrer rufen. Rund um Märkte, Busbahnhöfe und in dichtem Gedränge solltest du besonders auf dein Telefon und deine Geldbörse achten.
Ist Cusco sicher?
Ich habe mich im touristischen Zentrum tagsüber immer wohlgefühlt. Das ist allerdings kein Freifahrtschein, Telefon und Geldbörse sorglos in der offenen Jackentasche spazieren zu tragen. Taschendiebstahl, unseriöse Taxis und gelegentliche Überfälle kommen vor. Die wichtigsten Regeln:
- Trage Wertsachen in Menschenmengen nah am Körper.
- Nutze nachts nur bestellte, offiziell zugelassene Taxis oder Fahrdienste wie Uber oder Cabify.
- Laufe abgelegene Wege wie Cristo Blanco oder den Templo de la Luna nicht allein im Dunkeln.
- Meide Demonstrationen und versuche niemals, Straßensperren zu überwinden.
- Informiere dich vor Überlandfahrten über Streiks, Wetter und Straßensperren.
- Speichere Kopien deiner Reisedokumente getrennt vom Original.
Übernachten in Cusco: meine Hotel-Empfehlungen
Cusco bietet als beliebte Touristendestination eine Fülle an günstigen Hostels, schicken Boutique-Hotels und allerlei alternativen Übernachtungsmöglichkeiten. Ich stelle dir einige empfehlenswerte Unterkünfte vor. Die Lage ist dabei wichtiger, als ein kurzer Blick auf die Karte vermuten lässt: Zehn Minuten bergauf können sich auf 3.400 Metern und mit schwerem Rucksack erstaunlich lang anfühlen.
Für den ersten Besuch würde ich das Centro Histórico wählen: Du erreichst fast alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß und kannst zwischendurch schnell ins Hotel zurück. San Blas hat mehr Atmosphäre, Cafés und Aussicht, dafür aber auch ordentlich Steigung. Santa Ana ist meist ruhiger und günstiger, liegt jedoch ebenfalls oberhalb des Zentrums.
| Unterkunft | Meine Empfehlung für | Lage | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| MOAF Cusco Boutique Hotel* | beste Mischung aus Lage, Ruhe und Preis | Centro Histórico | €€ |
| Amaru Colonial* | Kolonialflair, Garten und gemütliche Atmosphäre | San Blas | €€ |
| Tariq Boutique* | stilvolle Zimmer und Aussicht über Cusco | San Blas | €€ |
| Tucan Hostel* | ruhige und günstige Unterkunft für Backpacker | Santa Ana | € |
| Aranwa Cusco Boutique Hotel* | historischen Luxus im Stadtzentrum | Centro Histórico | €€€ |
MOAF Cusco Boutique Hotel – mein Preis-Leistungs-Tipp
Dieses schöne Boutique-Hotel gehört für mich zu den besten Hotels in Cusco und ist dazu noch vergleichsweise preiswert. Schön eingerichtete Zimmer und ein hervorragendes Frühstück versüßen dir den Aufenthalt. Zudem liegt das MOAF Cusco Boutique Hotel* nur wenige Schritte von der Plaza de Armas entfernt, mitten in der Altstadt und trotzdem angenehm ruhig in einem Innenhof. Einige Räume bieten außerdem einen schönen Blick über die Dächer.
Passt zu dir, wenn: du zum ersten Mal in Cusco bist und eine komfortable, zentrale Unterkunft zu einem vernünftigen Preis suchst.

Amaru Colonial – charmanter Innenhof in San Blas
Das Amaru Colonial* ist ein Gasthaus im Kolonialstil im Künstlerviertel San Blas, zwei Blocks von der Plaza San Blas entfernt. Der charmante Innenhof ist stimmungsvoll beleuchtet und verfügt über einen hübschen Blumengarten. Rundherum verteilen sich farbenfrohe Zimmer mit peruanischen Details. Ein wichtiger Pluspunkt in kalten Cusco-Nächten: Die Zimmer verfügen über Heizung.
Passt zu dir, wenn: du kleine, charaktervolle Unterkünfte lieber magst als austauschbare Kettenhotels und ein paar Steigungen nicht scheust.

Tariq Boutique – Aussicht und Design in San Blas
Coole, stilvolle Einrichtung und eine tolle Aussicht erwarten dich im Tariq Boutique*. Es liegt inmitten von San Blas, nur zehn Gehminuten von Cuscos Hauptplatz Plaza de Armas entfernt. Besonders schön ist der Blick über die Stadt, den du teilweise schon beim Frühstück bekommst. Zurück geht es allerdings bergauf; mit schwerem Gepäck würde ich mir für die Anreise ein Taxi organisieren.
Passt zu dir, wenn: dir Atmosphäre und Aussicht wichtiger sind als ein vollkommen ebener Weg zur Plaza.
Tucan Hostel – günstig, sauber und angenehm ruhig
Das gemütliche Tucan Hostel* ist bei Backpackern sehr beliebt. Es liegt an der Cuesta Santa Ana, nicht weit von der Plaza de Armas entfernt, und ist somit perfekt für die Erkundung von Cusco geeignet. Neben Schlafsälen gibt es Privatzimmer, eine Gemeinschaftsküche und einen kleinen Garten beziehungsweise Innenhof. Touren kannst du ebenfalls über das Hostel buchen. Trotz der Bezeichnung Hostel ist das Haus eher für ruhige Abende als für durchfeierte Nächte bekannt.
Passt zu dir, wenn: du günstig übernachten, andere Reisende treffen und trotzdem vernünftig schlafen möchtest.
Aranwa Cusco Boutique Hotel – Luxus im historischen Herrenhaus
Das Aranwa Cusco Boutique Hotel* bietet dir eine luxuriöse Unterkunft in einem renovierten Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Hier übernachtest du direkt in der Innenstadt von Cusco nahe aller Sehenswürdigkeiten. Die Innenräume sind mit stilvollen Antiquitäten, Kunstwerken und Kristallleuchtern ausgestattet – dezent geht anders, aber eindrucksvoll ist es allemal.
Passt zu dir, wenn: die Unterkunft selbst Teil des Reiseerlebnisses sein soll oder du dir zum Abschluss der Peru-Reise etwas Besonderes gönnen möchtest.
Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis unverändert. Preise und Verfügbarkeit ändern sich je nach Reisedatum – vergleiche deshalb immer die konkreten Konditionen deiner Buchung.
Essen in Cusco: Was solltest du probieren?
In Cusco kannst du dich einmal quer durch die peruanische Küche essen – und solltest dafür unbedingt etwas Zeit einplanen. Neben Klassikern wie Lomo Saltado, Ají de Gallina, Causa und Cuy gibt es überraschend moderne andine Küche mit Quinoa, Kartoffeln, Mais und regionalen Kräutern. Auf dem Mercado San Pedro bekommst du günstige Säfte und Mittagsmenüs; bei rohen Speisen und Wasser würde ich allerdings genauer hinschauen.
Typisch für die Region sind außerdem Chairo, eine kräftige Suppe mit Kartoffeln und Fleisch, Adobo Cusqueño, gebratenes oder geschmortes Alpaka, Forelle aus den Anden sowie Choclo con Queso. Cuy ist eine traditionelle Spezialität, aber kein Pflichtprogramm – probiere lieber ein Gericht, auf das du wirklich Lust hast.
Restaurant-Tipps für Cusco
| Restaurant | Am besten für | Lage | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| Pachapapa | traditionelle Küche aus Cusco, Lehmofen und schöner Innenhof | Plazoleta San Blas 120 | €€ |
| Chicha | moderne Regionalküche von Gastón Acurio | Plaza Regocijo 261, 2. Stock | €€€ |
| Cicciolina | kreatives Abendessen, Tapas und lokale Zutaten | Calle Palacio 110, 2. Stock | €€€ |
| Green Point | rein pflanzliche peruanische und internationale Küche | Calle Carmen Bajo 235, San Blas | €€ |
| La Cusqueñita Tradicional Pikantería | klassische Picantería, große regionale Gerichte und lokales Mittagsgefühl | Avenida Centenario 800, Wanchaq | €–€€ |
| Jack’s Café | großzügiges Frühstück, Sandwiches und internationale Bistroküche | Calle Ruinas 493 | €€ |
| MAP Café | gehobene Autorenküche im Museo de Arte Precolombino | Plazoleta Nazarenas 231 | €€€ |
Pachapapa passt besonders gut zu einem Rundgang durch San Blas. Im begrünten Innenhof stehen regionale Gerichte und Zubereitungen aus dem Lehmofen im Mittelpunkt. Für ein gehobeneres Essen im Zentrum ist Chicha eine gute Wahl: Das Restaurant interpretiert Zutaten und Küchentraditionen der Region zeitgemäß.
Cicciolina eignet sich für einen besonderen Abend und zum Teilen mehrerer kleiner Gerichte. Green Point ist meine Empfehlung für vegane Reisende und für alle, die nach mehreren deftigen Andengerichten etwas leichter essen möchten. In der La Cusqueñita bekommst du eher das Erlebnis einer traditionellen Picantería; gehe am besten mittags hin und bestätige Öffnungszeiten und gewünschte Gerichte vorher. Jack’s Café ist eine unkomplizierte Wahl für ein spätes Frühstück, während sich das MAP Café gut mit dem präkolumbischen Museum oder einem besonderen Abendessen verbinden lässt.
Für Pachapapa, Chicha und Cicciolina solltest du am Wochenende und in der Hauptsaison reservieren. Öffnungszeiten und Speisekarten können sich ändern – prüfe sie am Besuchstag über die verlinkten Seiten. Wenn du günstig essen möchtest, achte mittags auf ein Menú del día oder iss an einem gut besuchten Stand im Mercado San Pedro.
Mehr Hintergrund zu typischen Gerichten findest du in meinem Artikel über die peruanische Küche.
Häufige Fragen zu Cusco
Wie viele Tage sollte man für Cusco einplanen?
Für die Stadt sind zwei volle Tage ideal: ein Tag für die Altstadt und ein halber bis ganzer Tag für Saqsaywaman, Q’enqo, Puka Pukara und Tambomachay. Mit Museen und kleineren Orten lohnen sich drei Tage. Für Cusco, Heiliges Tal und Machu Picchu solltest du insgesamt mindestens fünf bis sieben Tage einplanen.
Was muss man in Cusco unbedingt gesehen haben?
Die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind Plaza de Armas, Qorikancha, Hatun Rumiyoc mit dem Zwölfwinkelstein, San Blas und Saqsaywaman. Wer mehr Zeit hat, ergänzt das Museo Inka, den Mercado San Pedro und die Ruinenroute bis Tambomachay.
Lohnt sich das Boleto Turístico?
Ja, wenn du die vier Ruinen oberhalb der Stadt und mindestens eine weitere Boleto-Region besuchst. Für die Altstadt allein lohnt es sich meist nicht. Qorikancha, Kathedrale und Museo Inka sind im Boleto nicht enthalten.
Kann man Saqsaywaman ohne Tour besuchen?
Ja. Du kannst hinauflaufen, ein offizielles Taxi nehmen oder die vier Stätten ab Tambomachay auf eigene Faust abfahren und teilweise ablaufen. Ein guter Guide hilft allerdings, die Funktion und Architektur der Anlagen besser zu verstehen.
Welche Sehenswürdigkeiten in Cusco sind kostenlos?
Kostenlos sind unter anderem Plaza de Armas, Zwölfwinkelstein, das Viertel San Blas, Mercado San Pedro, Cristo Blanco, Kusicancha, der Sapantiana-Aquädukt und das Centro de Textiles Tradicionales. Auch die Aussicht von San Cristóbal kostet nichts; Kirche und Turm sind separat.
Wie hoch liegt Cusco?
Cusco liegt rund 3.400 Meter über dem Meer. Plane nach einer direkten Anreise aus Lima mindestens 24 bis 48 ruhige Stunden ein und verschiebe sehr hoch gelegene Ausflüge wie Rainbow Mountain oder Laguna Humantay ans Ende deines Aufenthalts.
Wann ist die beste Reisezeit?
April bis Oktober ist die trockenere Zeit. Mai, September und Oktober bieten oft einen guten Kompromiss aus stabilem Wetter und weniger Andrang. Juni ist wegen Inti Raymi besonders spannend, aber auch voll und teuer.
Mein Fazit zu Cusco
Cusco wäre selbst dann eine Reise wert, wenn Machu Picchu nicht wenige Zugstunden entfernt läge. Die Stadt ist kein glatt poliertes Freilichtmuseum, sondern ein lebendiger, manchmal anstrengender und ziemlich faszinierender Ort. Inka-Mauern, koloniale Kirchen, Quechua-Kultur, wuselige Märkte und moderne Gastronomie existieren hier ganz selbstverständlich nebeneinander. Nimm dir mindestens zwei Tage, lass am Anfang wegen der Höhe bewusst Tempo heraus und schau auch einmal hinter die bekannten Fotospots. Cusco belohnt Neugier.
Du weißt nun, welche Cusco Sehenswürdigkeiten du auf keinen Fall verpassen darfst. Warst du bereits dort und hast noch mehr Tipps? Dann ab in die Kommentare damit.
Wenn du deine Peru-Reise individuell planen möchtest, unterstütze ich dich gern bei Route, Transport und Unterkünften: Südamerika-Reiseberatung.