Zum Inhalt springen
Bahamas
Karibik

Bahamas

2 Artikel

Reiseinformationen zu den Bahamas im Überblick

Die Bahamas sind kein einzelnes Reiseziel, sondern ein Archipel aus mehr als 700 Inseln und über 2.400 Cays, das sich rund 800 Kilometer durch den westlichen Atlantik zieht. Bewohnt sind davon etwa 30. Genau daraus ergibt sich die eigentliche Planungsfrage: Welche Insel passt zu deiner Reise?

Die Inseln im Vergleich

New Providence mit der Hauptstadt Nassau ist die naheliegende erste Station — internationaler Flughafen, größte Auswahl an Unterkünften, Kreuzfahrthafen. Wer Ruhe sucht, ist hier falsch. Grand Bahama im Norden liegt am dichtesten an Florida und wurde 2019 von Hurrikan Dorian schwer getroffen; der Wiederaufbau prägt Teile der Insel bis heute.

Die sogenannten Out Islands sind das eigentliche Argument für eine Bahamas-Reise. Exuma besteht aus einer 365 Cays langen Kette mit dem vielleicht klarsten Wasser der Karibik — bekannt geworden durch die schwimmenden Schweine von Big Major Cay, sehenswert vor allem wegen des Exuma Cays Land and Sea Park, des ersten Meeresschutzgebiets seiner Art weltweit. Harbour Island vor Eleuthera hat mit dem Pink Sands Beach einen rosafarbenen Strand, dessen Färbung von zerriebenen Foraminiferenschalen stammt. Andros ist die flächenmäßig größte und am dünnsten besiedelte Insel; vor ihrer Ostküste liegt das Andros Barrier Reef, eines der größten Riffe der Erde, dazu Hunderte Blue Holes.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Zeit liegt zwischen November und April: warm, trocken, geringe Luftfeuchtigkeit. Die offizielle Hurrikansaison dauert von Juni bis November, mit statistischem Schwerpunkt im August und September. Wer in diesen Monaten reist, sollte die Reiserücktritts- und Reiseabbruchbedingungen genau lesen — nicht jede Police deckt Sturmereignisse ab.

Praktisches

Amtssprache ist Englisch. Der Bahama-Dollar (BSD) ist fest im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt, und US-Dollar werden praktisch überall als Zahlungsmittel akzeptiert — Wechseln ist damit unnötig. Zwischen den Inseln verkehren Inlandsflüge und Fähren; die Verbindungen zu den Out Islands sind allerdings dünn getaktet, weshalb Inselhopping mit Puffertagen geplant werden will. Deutsche Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte kein Visum.